Ausbildung / education

-Ausbildung zum Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

-Gestalterische Berufsmaturität

-Anstellung in einer Kunstgiesserei im Bereich Modellage und Formenbau

-sehr viele Selbststudien im Bereich Metallurgie, Schweissen mit verschiedenen Legierungen, Elektrotechnik, etc. Einfach alles was es für die Giessereitätigkeit an Fähigkeiten und Wissen braucht.

Ich kann hier keine Abschlüsse von namhaften Hochschulen oder Universitäten, sowie auch keine weiteren Ausbildungstitel, wie sie heute auch in der Kunstwelt weit verbreitet sind vorweisen.

Für einige Akteuere im Kunstbetrieb ist es notwendig, solche Titel für einen Künstler vorweisen zu können, um die Fähigkeit und die Qualitäten dieses Künstlers zu bescheinigen. Die Erwähnung eines solchen Abschlusses dient leider allzuoft als Qualitätskompensation.

Mit rein theoretischem Wissen über Kunst, mangelt es oft an Gespür für die Werke und das Schaffen. Bei vielen kunstinteressierten Kunden, Geldgebern und Museumsverantwortlichen, hat nie die praktische Auseinandersetzung mit der Materie des Kunstschaffens stattgefunden. Somit hat vermutlich auch nie ein wahres Eintauchen in die Welt des Kunstschaffens stattgefunden. Das nötige Urteilsvermögen kann somit nur sehr schwer entstehen und dadurch wird das Marketing umso wichtiger, sowie das propagieren von Massentauglicher, leichtbekömmlicher Nonsensekunst.

Meiner Meinung nach ist ein Titel nicht unbedingt ein Zeugnis einer erworbenen Fähigkeit, sondern ausschlaggebend sind für mich der Lernprozess und die Qulität des Resultates.

Wer glaubt, dass Geschäftsleiter Geschäfte leiten, der denkt warscheinlich auch, dass „Zitronenfalter“,  Zitronen falten“. Was witzig klingt trifft leider allzuoft den Nerv vieler Bereiche unseres Alltages.

Da ich noch von keiner Kunsthochschule in der Schweiz gehört habe, welche fähig ist, einen Abschluss für selbständig agierende, metallgiessende Künstler anzubieten, musste ich einen anderen Weg zur „self-optimization“ finden. Nun bin ich durch rein analoges Handeln vorerst der „Industriellen Revolution 4.0“ nochmals von der Karre gesprungen und einer von sehr wenigen Künstlern, welche die „echten Originale“ aus komplett eigener Produktion herstellen.